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Rückschlag am Genfersee

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In der 27. Runde der Challenge League unterliegt der FC Rapperswil-Jona auswärts bei Stade Nyonnais mit 1:2. Die Partie folgt dabei einem klaren Muster: frühe Effizienz der Gastgeber, viel Aufwand – aber zu wenig Ertrag – auf Seiten des FCRJ.

Der Abend begann denkbar ungünstig für die Rosenstädter. Bereits in der 3. Minute nutzte Badara Diomande eine erste Druckphase zur Führung für Nyon. Die Rapperswiler fanden in der Folge zwar besser ins Spiel und suchten über Standards und Flanken den Ausgleich, blieben im Abschluss jedoch unpräzise. Nyon hingegen agierte zielstrebiger – und erhöhte in der 32. Minute: Joris Manquant traf nach einem Konter zum 2:0. Bis zur Pause zeigte sich das Bild deutlich: Rapperswil-Jona investierte, Nyon traf.

Stärker nach vorne

Nach dem Seitenwechsel reagierten die Gäste personell und suchten verstärkt den Weg nach vorne. Der Ertrag stellte sich in der 63. Minute ein: Nach einem Handspiel verwandelte Berkay Dabanli den fälligen Penalty sicher zum 1:2. Es war der Moment, der das Spiel nochmals öffnete.

In der Folge übernahm der FCRJ zwar zunehmend die Kontrolle, kam auch zu einzelnen Abschlüssen – etwa durch Ndema (73.) oder Kamberi in der Schlussphase –, doch die letzte Konsequenz fehlte. Zu oft gingen vielversprechende Ansätze durch technische Fehler oder ungenaue Zuspiele verloren. Nyon verteidigte kompakt, liess wenig klare Chancen zu und setzte seinerseits auf Entlastungsangriffe.

Die Schlussminuten gerieten hektisch: mehrere Fouls, Unterbrüche und eine Vielzahl von Standards prägten die Nachspielzeit. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich vergab Kamberi in der 90. Minute, als sein Abschluss rechts am Tor vorbeiging. Kurz darauf war Schluss.