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Befreiungsschlag: FCRJ bezwingt Yverdon 2:0

Wer hätte das gedacht? Gegen den vor dieser Runde zweitplatzierten Yverdon Sport FC liefern die Rosenstädter eine leidenschaftliche und taktisch starke Leistung ab und belohnen sich mit einem verdienten 2:0-Heimsieg. Yannis Ryter mit dem verwandelten Penalty sowie Lorik Emini, der in der Nachspielzeit den Schlusspunkt setzte, waren für die Tore verantwortlich. Entscheidend war aber auch Torhüter Alan Omerovic, der sein Team mit mehreren Glanzparaden im Spiel hielt.

Dominante erste Halbzeit ohne Lohn

Der FCRJ erwischte einen hervorragenden Start. Mit sauberem Spielaufbau, schnellem Umschalten und mutigem Spiel nach vorne setzten die Rosenstädter früh Akzente. Bereits in der zweiten Minute bot sich Noa Mupemba die erste Grosschance, wenig später sorgten mehrere Eckbälle für Druck auf die Yverdon-Defensive.

Besonders beeindruckend war das Pressing der Gastgeber. Yverdon versuchte zwar, mit gepflegtem Kombinationsspiel nach vorne zu kommen, biss sich aber immer wieder an der gut organisierten FCRJ-Abwehr die Zähne aus. Die Räume wurden konsequent geschlossen, sodass die Gäste häufig den Rückpass wählen mussten.

Die grösste Gelegenheit der ersten Halbzeit gehörte den Rosenstädtern in der 33. Minute. Nach einer starken Kombination traf Yannis Ryter nur den linken Pfosten. Es war eine Szene, die Erinnerungen an die vergangenen Wochen weckte, als beste Möglichkeiten ungenutzt blieben.

Trotz eines statistischen Vorteils für die Gäste bei Ballbesitz und Pässen fühlte sich das 0:0 zur Pause eher schmeichelhaft für Yverdon an.

Omerovic hält den FCRJ im Spiel

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst. Yverdon erhöhte den Druck und der FCRJ musste dem Ball häufiger hinterherlaufen. Bereits in der 49. Minute zeigte Alan Omerovic seine erste Heldentat, als er einen Kopfball nach einem Eckball glänzend entschärfte. Wenig später legte der Schlussmann nach: In der 65. Minute parierte er zunächst einen Abschluss aus kurzer Distanz und vereitelte damit eine der grössten Chancen der Gäste. Der FCRJ-Keeper hielt seine Mannschaft in dieser Phase eindrucksvoll im Spiel.

Der Dosenöffner vom Punkt

Während Yverdon auf den Führungstreffer drängte, schlug der FCRJ im richtigen Moment zu. Lorik Emini setzte sich in der 69. Minute im Strafraum durch und wurde regelwidrig gestoppt – Penalty. Yannis Ryter übernahm Verantwortung und verwandelte souverän unten rechts zur umjubelten Führung.

Der Treffer verlieh den Rosenstädtern neues Selbstvertrauen. Zwar drückte Yverdon in der Schlussphase mit zahlreichen Eckbällen und Abschlüssen auf den Ausgleich, doch die FCRJ-Defensive verteidigte leidenschaftlich, warf sich in Schüsse und konnte sich erneut auf Omerovic verlassen.

Emini macht alles klar

Als Yverdon in der Nachspielzeit alles nach vorne warf, bot sich den Rosenstädtern Raum zum Kontern. Muhamed Kurtishi leitete den entscheidenden Angriff ein, Lorik Emini vollendete in der 93. Minute mit dem linken Fuss zum 2:0-Endstand und sorgte für die endgültige Erlösung im Grünfeld.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, einer kompromisslosen Defensive und einem überragenden Alan Omerovic feiert der FC Rapperswil-Jona einen ebenso wichtigen wie verdienten Heimsieg gegen einen der Aufstiegsfavoriten – ein Befreiungsschlag, der neues Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben dürfte.

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