Der FC Rapperswil-Jona zeigte beim favorisierten Yverdon Sport FC über weite Strecken einen disziplinierten und mutigen Auftritt – stand am Ende aber dennoch mit leeren Händen da. Beim 1:3 im Stade Municipal hielt der FCRJ lange dagegen, ehe Yverdons individuelle Klasse in der zweiten Halbzeit den Unterschied machte.
Die Rosenstädterl verteidigten in der ersten Halbzeit kompakt, liessen wenig zu und setzten selber Nadelstiche – etwa durch Loïs Ndema, dessen Distanzschuss kurz vor der Pause stark pariert wurde. Das 0:0 zur Pause war verdient.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Yverdon den Druck – und traf doppelt. Erst nutzte Ranjan Neelakandan in der 57. Minute eine Lücke zur Führung, sieben Minuten später erhöhte Elias Pasche nach einem schnellen Angriff auf 2:0.
Der FCRJ reagierte. Der Trainer brachte frische Kräfte, es wurde offensiver – und wurde belohnt: In der 84. Minute traf Ndema nach Vorarbeit von Filipe de Carvalho zum 1:2 und brachte die Partie nochmals nahe zum Kippen.
Doch die Hoffnung hielt exakt zwei Minuten. Nach einem Penaltypfiff gegen Cobel Sow verwandelte Varol Tasar souverän zum 3:1-Endstand.
Zum Saisonabschluss bietet sich zuhause gegen Stade Nyonnais nun die Chance auf einen versöhnlichen Schlusspunkt.
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Foto: Stellvertreterbild