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FCRJ verliert gegen effizientes Yverdon

FC Rapperswil-Jona – Yverdon Sport 1:4 (1:2)
Viel Aufwand, wenig Ertrag – FCRJ Trainer Sasivari: «Wir belohnen uns nicht»

Der FC Rapperswil-Jona zeigte gegen das favorisierte Yverdon Sport eine engagierte Leistung mit guten Phasen, stand am Ende aber mit einer klaren 1:4-Niederlage da. Das Resultat fiel zu hoch aus, spiegelte jedoch die Effizienz der Gäste und die fehlende Konsequenz der Rosenstädter in den entscheidenden Momenten.

Die Partie begann aus Sicht des FCRJ ungünstig. Zwar rettete Alan Omerovic früh stark gegen Marchesano, doch in der 8. Minute traf Noha Lemina nach einem schnellen Angriff aus spitzem Winkel zum 0:1. Rapperswil-Jona versuchte danach, Struktur ins Spiel zu bringen und übernahm phasenweise die Kontrolle, blieb offensiv jedoch zunächst zu wenig zwingend. Yverdon nutzte seine Chancen abgeklärt: Marchesano erhöhte in der 25. Minute auf 0:2.

Kurz vor der Pause gelang dem Heimteam der wichtige Anschluss. Nach einem Foul an Loïs Ndema verwandelte Berkay Dabanli den Penalty sicher zum 1:2 (44.). Der Treffer entsprach einer Phase, in der der FCRJ mutiger wurde, den Ball zirkulieren liess und auch statistisch – etwa beim Ballbesitz und in den Zweikämpfen – auf Augenhöhe agierte.

Starke 2. Hälfte aber Belohnung bleibt aus

Nach dem Seitenwechsel folgte die beste Phase der Gastgeber. Rapperswil-Jona drückte, spielte vermehrt in der gegnerischen Hälfte und kam zu mehreren Möglichkeiten. Besonders Florian Kamberi hatte den Ausgleich auf dem Fuss, scheiterte jedoch am stark reagierenden Yverdon-Keeper. Weitere Abschlüsse wurden geblockt oder verfehlten das Ziel knapp – der verdiente Treffer blieb aus.

Die Entscheidung fiel spät, aber brutal effizient: In der 81. Minute traf Elias Pasche nach einem langen Ball zum 1:3 und beendete damit die Aufholhoffnungen der Rosenstädter. In der Nachspielzeit setzte Varol Tasar mit dem 1:4 den Schlusspunkt (90.+1).

Trainer Selcuk Sasivari analysierte die Niederlage selbstkritisch: «Drei Tore kassieren wir nach langen Bällen, die wir nicht konsequent verteidigen. Vom Spielverlauf her ist es bitter – statt das 2:2 zu erzielen, bekommen wir das 1:3. Yverdon war extrem effizient, wir betreiben grossen Aufwand und belohnen uns nicht.»

So bleibt dem FCRJ trotz engagierter Leistung eine bittere Niederlage – und die Erkenntnis, dass auf diesem Niveau Effizienz und Konsequenz den Unterschied machen.