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FCRJ schlägt den Leader in extremis

FCRJ – FC Luzern II   4:3 (2:1)

Torschützen FCRJ: 41. Djorkaeff;  45.+1’Saliji;  54′ Volkart;  90. Djorkaeff (Penalty)

 In einer sehr unterhaltsamen und torreichen Partie schlägt der FCRJ den Tabellenleader Luzern II mit 4:3. Das Resultat geht völlig in Ordnung, zeigten die Rosenstädter eine starke Leistung und dominierten das Spiel weitegehen. Der Siegestreffer erfolgte erst in der 90. Minute.

Ein Blick auf die Torstatistik vor dem Match liess für den FCRJ nicht viel Gutes ahnen. Beide Mannschaften hatten gleich viele Treffer kassiert (42) doch der FC Luzern hatte notabene 40 (!) Tore mehr erzielt als die Rosenstädter. Die Mannschaft von David Sesa war also gewarnt davor, dass da wohlmöglich ein gewaltiges Offensivfeuerwerk auf sie zukommen könnte.

Doch von dem war lange nichts zu merken. Der FCRJ versuchte vielmehr das Spiel in der gegnerischen Hälfte zu halten, was grundsätzlich ganz gut gelang. Doch in der 13. Minute war es um den Frieden im Strafraum von FCRJ-Diego Yanz geschehen. Ein Rapperswiler Verteidiger stiess den gegnerischen Stürmer im Strafraum von hinten in den Rücken, Schiedsrichter Aebi zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt, und Strevanoic liess sich die Möglichkeit zur frühen Luzern-Führung nicht nehmen.

Dann passierte tormässig längere Zeit nichts mehr. Dies, obwohl beide Teams bemüht waren, schnelle Konter zu spielen und den Druck aufs gegnerische Tor hochzuhalten, aber Torchancen, die waren längere Zeit Mangelware.

Doch die spielerische Überlegenheit der Gastgeber wurde in der 41. durch ein sehenswertes Tor durch Djorkaeff mit Erfolg gekrönt – nur vier Minuten später doppelte Saliji zur 2:1 Halbzeitführung nach.

Torschiessen macht Spass
Und um es gleich vorwegzunehmen: Der Unterhaltungswert der zweiten Halbzeit war noch um einiges höher als derjenige der ersten 45 Minuten. Der FCRJ machte dort weiter, wo er kurz vor der Pause aufhörte, nämlich mit Toreschiessen. In der 54. Minute reihte sich Dimitri Volkart in die Reihen der Torschützen ein und sorgte für die zwischenzeitliche 3:1 Führung – eine die zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient war.

Der FCRJ hatte das Spiel nun vollends im Griff. Um so mehr überraschte der Gegentreffer in der 57. Minute und wenig später, in der 63. Minute, als Luzern sogar zum zwischenzeitlichen 3:3 aufholte. «Wir sind zu dieser Zeit einfach zu passiv gewesen, da müssen wir besser stehen, mit dem Gegner mitlaufen, aber zum Glück haben wir dann noch das 4:3 geschossen», resümierte Torschütze Saliji die heikle Phase des Spiels.

Und mit Glück meinte er sicher den Penaltypfiff zugunsten des FCRJ in der 90.Minute,  den Djorkaeff zum vielumjubelten und mehr als verdienten 4:3 Sieg verwandelte.