FC Rapperswil-Jona – Stade Lausanne-Ouchy 1:0 (1:0)
Der FC Rapperswil-Jona meldet sich mit einem Ausrufezeichen aus der Winterpause zurück. In einem intensiven, flüssigen Spiel bezwingt er das ambitionierte Stade Lausanne-Ouchy mit 1:0 – dank einer starken Teamleistung und einem Treffer, der sinnbildlich für die beste Phase der Gastgeber steht.
Beide Teams suchten von Beginn weg den gepflegten Aufbau, liessen den Ball laufen und zeigten, dass sie Fussball spielen wollen. Stade Lausanne-Ouchy (SLO) tat dies mit mehr Ballbesitz, der FCRJ mit klarem Plan.
Ein früher Warnschuss von SLO hätte die Partie kippen können: In der 9. Minute klatschte ein Abschluss von Vasco Tritten an den Pfosten – Glück für den FCRJ. Lausanne agierte in dieser Phase sehr direkt und schnörkellos, doch auch die Gastgeber fanden immer wieder saubere Lösungen aus der eigenen Hälfte. Die Defensive der Waadtländer stand allerdings stabil, klare Abschlüsse blieben lange Mangelware. Das Spiel wogte hin und her, oft schön anzusehen, meist zwischen den Strafräumen.
Kurz vor der halben Stunde erhöhte der FCRJ das Tempo. Nach einer sehenswerten Kombination wurde Yannick Marchand in der 27. Minute steil geschickt, im letzten Moment aber noch gestoppt. Es war der Vorbote zur entscheidenden Szene: In der 32. Minute folgte eine Traumkombination über mehrere Stationen, Loïs Ndema setzte Filipe de Carvalho perfekt in Szene – und der liess sich die Gelegenheit nicht entgehen. 1:0, verdient und präzise herausgespielt.
Der FCRJ hält das Resultat
Nach der Pause drückte Lausanne-Ouchy aufs Gaspedal. Der Favorit übernahm mehr und mehr die Kontrolle, liess den Ball zirkulieren und suchte geduldig die Lücken. Doch Rappi liess sich nicht beeindrucken. Die Gastgeber verteidigten kompakt, warfen sich in Abschlüsse und blieben bei Ballgewinnen gefährlich. Es war jene Mischung aus Ruhe und Entschlossenheit, die dem Spiel der Sasivari-Elf in dieser Phase Stabilität verlieh.
Je länger die Partie dauerte, desto verbissener wurde sie. Lausanne kam noch zu mehreren Distanzschüssen, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Der FCRJ brachte den knappen Vorsprung mit bemerkenswerter Abgeklärtheit über die Zeit – und durfte sich am Ende über drei wichtige Punkte freuen.
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