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Hart umkämpfter Sieg in Lausanne

Der FC Rapperswil-Jona hat sich aus seiner Negativserie befreit – ohne Glanz, aber mit der nötigen Effizienz. Beim 2:1-Auswärtssieg gegen Stade Lausanne-Ouchy zeigte die Mannschaft eine abgeklärte Leistung, die vor allem nach der Pause Wirkung entfaltete.

Die erste Halbzeit bot wenig Anlass zur Begeisterung. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend, die Defensivreihen standen kompakt, klare Torchancen blieben rar. Zwar setzte Rapperswil-Jona früh ein Zeichen – bereits in der 6. Minute traf Rubén Pousa nach Vorarbeit von Yannis Ryter den Pfosten –, doch insgesamt dominierte die Vorsicht. Auch Lausanne-Ouchy kam zu einzelnen Abschlüssen, unter anderem zu einem Lattenschuss, ohne daraus Kapital zu schlagen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild rasch. Kaum zwei Minuten waren gespielt, als Cobel Sow im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Pousa verwandelte den fälligen Penalty in der 50. Minute souverän zur Führung. In der Folge übernahmen die Gastgeber phasenweise die Initiative, doch Torhüter Alan Omerovic hielt seine Mannschaft mit mehreren Paraden im Spiel.

Die Entscheidung fiel in der 65. Minute – und erneut war Sow beteiligt. Der Neuzuzug traf mit einem präzisen Distanzschuss zum 2:0 und unterstrich damit seine wachsende Bedeutung im Offensivspiel der Rapperswiler. Es war ein Treffer, der nicht zwingend in der Luft lag, aber exemplarisch für die Effizienz der Gäste stand.

Lausanne-Ouchy reagierte und erhöhte in der Schlussphase den Druck. In der 79. Minute gelang Keasse Bah nach einer Flanke der Anschlusstreffer, und die Partie wurde nochmals hektisch. Mehrere Abschlüsse und Standardsituationen folgten, doch Rapperswil-Jona verteidigte den Vorsprung mit Geschlossenheit und der nötigen Disziplin über die Zeit.

Bemerkenswert war aus Sicht des FCRJ auch die Schlussphase personeller Art: Trainer Selçuk Sasivari brachte mit Dion Lecaj und Davide Muzzí (U18) zwei eigene Junioren ins Spiel, diese konnten so erste Minuten in der Challenge League schnuppern.  FCRJ Sportchef Alessandro Ciarrocchi unterstrich diesen Ansatz: «Ich will die Jungen fördern und ihnen eine Chance geben, den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen, wenn sie es in mit entsprechenden Leistungen rechtfertigen.»

So bleibt unter dem Strich ein Arbeitssieg mit Signalwirkung. Nach fünf Spielen ohne Erfolg gewinnt Rapperswil-Jona wieder – nüchtern, effizient und mit Perspektive für die nächsten schweren Spiele (am Samstag gegen Wil).

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(Bild: Symbolbild. Aus Spiel gegen Aarau)