Niederlage gegen Cham

Der FCRJ verliert gegen den SC Cham mit 0:1. Dabei zogen die Rosenstädter einen schlechten Tag ein und zeigten vor allem in den ersten 60 Minuten eine sehr schwache Leistung.

Am Schluss war die Enttäuschung riesig und die Worte klar. Co-Trainer Stefan Flühmann nahm kein Blatt vor den Mund: «Es war von A bis Z von jedem einzelnen Spieler eine schlechte Leistung. So zu spielen ist es absolut ungenügend, so kann man einfach nicht auftreten,» redete sich der Übungsleiter nach dem Spiel in Rage. Das war verständlich und wurde von den Spielern in keiner Weise in Abrede gestellt. 

Schlüsselszene in der 31. Minute
«Was wir gezeigt haben, das kann nicht unser Anspruch sein», meinte auch FCRJ Captain Simon Rohrbach nach dem Match. Trainer wie auch Captain sprachen dabei vor allem die erste 60 Minuten an, in denen nichts klappte, was hätte klappen müssen. Die harte Gangart und das konsequente Forechecking der Chamer stellte die FCRJ-Spieler vor grosse Probleme. Dazu kamen die vielen Fehlpässe, die einen geordneten Spielaufbau verunmöglichten. Einer dieser Fehlpässe – er geschah in der 31. Minute, in der Vorwärtsbewegung und hinterliess am Schluss nur Kopfschütteln auf den Rängen. Denn: Der Aufbau erfolgte durch einen Querpass in die Mitte. Dort war Fejzulahi, aus seiner Sicht unbedrängt, doch er täuschte sich. Der Chamer Wiskemann schnappte den Ball weg und schoss das 0:1. Es war zugleich Halbzeit wie auch Schlussresultat.

Dreifachwechsel nützte nichts mehr
Dennoch wollen wir noch ein paar Zeilen für die zweite Hälfte verwenden. Da sah es ab dem «Dreifachwechsel», den FCRJ-Trainer Pedro da Silva vornahm, um auf die Lethargie seiner Mannschaft zu reagieren, besser aus. Da wurde angegriffen, Chancen herausgespielt, am Schluss die Brechstange rausgenommen. Es nützte aber nichts mehr. Der FCRJ verliert nach einer schwachen Partie mit 0:1 und muss nun in Sion am nächsten Wochenende einiges besser machen, um nicht ganz im Niemandsland der Tabelle anzukommen. (rlu)